Die emotionale Beanspruchung durch die Arbeit mit Menschen ist groß und so tritt in den helfenden Berufen nicht selten das "Burn out"-Syndrom auf. Ausbrennen kann aber nicht nur zur Berufskrise, sondern auch zur Identitätskrise führen. Diese Art Krise wurde in den 60er Jahren in den USA bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Kriseninterventionszentren und therapeutischen Wohngemeinschaften als "Flame-out" das erste Mal beschrieben. 1976 wurde sie in der Sozialarbeit als Burnout bezeichnet.
Burn-out bezeichnet einen Zustand körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung mit psychosomatischen Begleiterscheinungen. Gerade in Pflegeberufen tritt das Burnout häufig auf und führt zu Erkrankungen oder sogar zum Ausscheiden aus dem Beruf.
Das "typische" Burnout-Opfer beginnt den Beruf meist mit sehr vielen Idealen, hohen Ansprüchen und großem Engagement. Die langfristige Belastung, der hohe (und in letzter Zeit immer mehr steigende) Druck, die veränderten Arbeitsbedingungen und nicht zuletzt die zum Teil unauflösbaren Widersprüche zwischen Ideal und Wirklichkeit führen in diesen Prozeß. Die Spannung zwischen dem, was die Pflegenden als sinnvolles, für den Patienten bestes Handeln beurteilen, und dem, was mit den vorhandenen Ressourcen an Personal und Zeit tatsächlich getan werden kann, gilt als erstrangiger Stressfaktor.
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Beratungspool - Burn-out - Grundlagenartikel mit Tips zur Vorbeugung
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